Fortbildung für Hausärzte/innen auf dem DGPPN-Kongress
auf Initiative aus Rinteln

Nach erfolgreichem Start im letzten Jahr wird die DGPPN (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde) erneut einen „Schwerpunkt Hausarztpraxis" anbieten. Dies ist eine Art kleiner Kongress innerhalb des DGPPN-Jahreskongresses, der sich aber hauptsächlich an Hausärzte/innen aus ganz Deutschland richtet. Etwa 80% der psychisch erkrankten Menschen werden ausschließlich von Hausärzten/innen betreut. Unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Dietrich (Leiter des DGPPN-Referats „Psychische Störungen in der hausärztlichen Versorgung" und Frau Dr. Goesmann (ehem. Bundesärztekammer-Vizepräsidentin und niedergelassene Allgemeinmedizinerin aus Hannover) geht dieses Projekt mit toller Unterstützung seitens der DGPPN und vieler DGPPN-Referat in die 2. Runde. Das Programm finden Sie hier.

 Ehemaligentreffen 2017

 

Versorgungsforschungsprojekte mit der Bundesanstalt für
Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin (BAuA)

 

 „Zurück im Job“, gemeinsame Publikation der Bundesanstalt für Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz und der Burghof-Klinik in Health@Work

Aktuelles 

Wir freuen uns seit dem 1. Juli 2015 Herrn Dr. med. Marco Wrenger als Leitenden Arzt der Abteilung Psychosomatik begrüßen zu dürfen.

An dieser Stelle seine berufliche und wissenschaftliche Kurzvita.

 

Foto  Wrenger Dr med Marco3Dr. med. Marco Wrenger, geb. 1976, Leitender Arzt der Psychosomatischen Abteilung der Burghof-Klinik Rinteln, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, Studium der Humanmedizin in Münster, ärztliche Tätigkeiten in den Bereichen Strahlentherapie, Innere Medizin und Psychiatrie, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Münster bis 2011, wissenschaftlicher Schwerpunkt in Psychotraumatologie und PTBS-Forschung, EMDR-Therapie, ab 2011 Oberarzt der psychosomatischen Abteilung des Marienhospitals Münsterland in Steinfurt, Psychotherapeut für psychodynamische Psychotherapie, zertifizierter Therapeut für EMDR-Traumatherapie und Dialektisch Behaviorale Therapie (DBT) nach Linehan, Mitglied des Arbeitskreises für Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD),Trainer und Supervisor für OPD. Dozent am Lehrinstitut für Psychodynamische Psychotherapie LPP in Drensteinfurt.

 

Versorgungsforschungsprojekte mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Die Bundesregierung hat bereits vor einiger Zeit beschlossen, die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern. Es gibt aber bislang kaum wissenschaftliche Untersuchungen, wie dies in Deutschland praktisch umgesetzt werden kann. Die BAuA hat vor diesem Hintergrund beschlossen, zusammen mit der Burghof-Klinik Projekte zur Früherkennung psychischer Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz in der Schaumburger Region und zur betrieblichen Wiedereingliederung bei psychischen Erkrankungen durchzuführen.

 

Im August starten in Kooperation mit der BAuA zwei Forschungsprojekte in der Burghof-Klinik.

 

Das erste Projekt wird dabei basierend auf eigenen Vorerfahrungen durchgeführt. Hier geht es um die Etablierung einer Sprechstunde für Menschen, die in Schaumburger Betrieben auf Grund psychischer Beeinträchtigungen eine Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit befürchten oder schon nicht mehr voll arbeitsfähig sind. Da die Gründe dafür sehr komplex sein können, soll im Rahmen einer Sprechstunde angeboten werden, möglichst zeitnah Ursachen der psychischen Beeinträchtigungen zu klären und die Betroffenen fachlich zu beraten und bei Bedarf Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Diese Leistungen werden außerhalb der Krankenkassenleistungen finanziert (durch Verträge mit den Betrieben). Dieses Modellprojekt soll langfristig Bestand haben und durch die BAuA im Sinne der Versorgungsforschung evaluiert werden. Weitere Informationen finden Sie hier

 

Das zweite Projekt der BAuA untersucht den Return-to-Work-Prozess von der Behandlung in einer Klinik bis zur Rückkehr in den Betrieb aus der Perspektive der Betroffenen. Hier ist die Burghof-Klinik Teil eines Verbundprojektes mit drei weiteren Kliniken. Insgesamt werden 300 Patientinnen bzw. Patienten rekrutiert, die per Fragebogen befragt werden. Gleichzeitig werden 32 Personen vertiefend interviewt. Es handelt sich um eine Mixed-Methods-Follow-Up-Studie, die Erhebungen finden zu mehreren Zeitpunkten statt und dauern insgesamt 18 Monate. Die erste Erhebung findet noch während des Klinikaufenthaltes statt. In der Burghof-Klinik sollen in diesem Kontext 75 Patientinnen bzw. Patienten per Fragebogen und 8 in Interviews befragt werden. Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Ziel der Studie ist es, vor allem individuelle und arbeitsplatzbezogene Faktoren einer erfolgreichen Rückkehr zu erfassen, zu quantifizieren und in ihrem prozesshaften Erleben zu beschreiben bzw. zu verstehen.

 

 Aktuelles

 Ehemaligentreffen 2015